Ägypten sorgt für einheitliche Berichterstattung

sisiJournalisten, die nicht die Einschätzungen der Regierung teilen, können ab sofort mit einer Geldstrafe von bis zu 58.000 Euro und mit einem einjährigen Berufsverbot belegt werden.

Das besagt ein Gesetz, das der Präsident Abd al-Fattah al-Sisi am Sonntag verabschiedet hat. Es bezieht sich aber nur auf Fälle, die mit Terrorismus zu tun haben. Konkret: mit terroristischen Anschlägen. Ein Reporter, der die jeweilige Sachlage anders darstellt als von Regierungsseite vorgegeben, macht sich strafbar.

Journalisten hatten das Gesetzesvorhaben im Vorfeld heftig kritisiert und einen Gegenentwurf erarbeitet. Da Ägypten bisher nicht über eine parlamentarische Versammlung verfügt, fehlt im Grunde aber eine entsprechende Diskussionsplattform, die nötig wäre, um Nutzen und Risiken solcher Gesetze gesamtgesellschaftlich zu bestimmen.

Ein Gedanke zu „Ägypten sorgt für einheitliche Berichterstattung

  1. Wahrheit schreiben Verboten ! Es wird geschrieben was der Diktator will . Alles Andere gilt als Lüge . Also Ägypten ist Sicher und es gibt keine Anschläge mit 100 Todesopfer ( auch Touristen ) sondern, wenn Sisi sagt, es ist nur einer Gestorben ( vermutlich ein Polizist oder Militärangehöriger ) , dann ist das RICHTIG . Wer Widerspricht wird mit hohen Strafen in den Ruin getrieben oder von der Polizei oder dem Militär,(die Straffrei davonkommen) zu Tode geprügelt oder für immer aus der Öffentlichkeit (spurlos) entfernt .

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