Ägyptische Investmentbank meldet beste Quartalsbilanz nach vier Jahren

efg hermes investmentbank logoÄgypten: Die Investmentbank EFG Hermes hat am Donnerstag ihre Bilanz für das zurückliegende Quartal veröffentlicht. Darin sind Rekordgewinne in Höhe von 26 Millionen Dollar ausgewiesen, die höchsten innerhalb von vier Jahren, einer Zeit der politischen Instabilität. Den Hauptgrund der positiven Quartalsbilanz bilden Zuflüsse aus den Staaten des Golf-Kooperationsrates (GCC).

Im Vorjahresquartal hatte die Bank noch Verluste in Höhe von über 11 Millionen Dollar zu verzeichnen. Nach einem Jahr Herrschaft der Militärregierung in Kairo, die traditionell gute Verbindungen zu den Königshäusern der arabischen Halbinsel pflegt, hat sich der verheerende Trend nun gewendet.

Den Löwenanteil des Gewinns von 26 Millionen US-Dollar in Q2/2014 bildet das Investmentbanking mit 20,6 Millionen Dollar Profit bei 61 Millionen Dollar an Einnahmen. EFG Hermes hatte unter anderem einen Teil seiner Anteile an der Six of October Development and Investment Company (SODIC) für 13,6 Millionen Dollar veräußert.

Die positive Bilanz macht sich im gesamten ersten Halbjahr 2014 mit einem Einnahmeplus von 183,5 Millionen Dollar bemerkbar. Dies entspricht einem Anstieg um 31 Prozent, der sich vor allem den Investitionen der Vereinigten Arabischen Emirate verdankt, die mit 10,8 Millionen Dollar zu Buche schlagen – ein Anstieg um 310 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013. An zweiter Stelle steht Kuwait mit 2,5 Millionen Dollar und an dritter Stelle Saudi-Arabien mit 1,4 Millionen. Dabei ist zu bemerken, dass der Anteil Kuwaits 2014 rückläufig war.

EFG Hermes, die historisch erste und heute noch immer führende Investmentbank Ägyptens, ist neben der Ägyptischen Börse auch an der Londoner Börse gelistet.

Quelle: Ahram

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