Ägyptische Menschenrechtsorganisation geht ins Exil nach Tunesien

cihrsÄgypten: Das renommierte Kairoer Institut für Menschenrechtsstudien (CIHRS) wird Teile seiner Organisation nach Tunesien verlagern.

Ihren Schritt begründete die 1993 gegründete NGO am vergangenen Dienstag mit einer allgemein zunehmenden Einschränkung von Freiheitsrechten in Ägypten, welche sich konkret an einem neuen Gesetz manifestiert, das alle im Land aktiven Nichtregierungsorganisationen an strenge Vorgaben bindet, allen voran in Sachen der Finanzierung. Eine Finanzierung zivilgesellschaftlicher Aktivitäten durch ausländische Quellen wird in Ägypten immer problematischer, da sich die Staatsführung das Recht zu einer umfassenden Einflussnahme auf sämtliche NGOs einräumen möchte.

2 Gedanken zu „Ägyptische Menschenrechtsorganisation geht ins Exil nach Tunesien

  1. Soviel zur Ansage des Außenministers Sameh Shoukry , dass die Einhaltung der Menschenrechte in Ägypten oberste Priorität genießt und sich insbesondere das Außenministerium für den Schutz dieser Rechte stark macht. Lügen über Lügen , was Anderes können ägyptische Politiker nicht.

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