Ägyptische Soldaten töten Palästinenser an Grenze zum Gazastreifen

grenze gaza ägyptenÄgypten/Gaza: Ägyptische Grenztruppen haben am Freitag an Grenze zu Gaza einen palästinensischen Jugendlichen erschossen und drei weitere verhaftet.

Die Jugendlichen waren im Begriff, Zigaretten zum Verkauf in Gaza über die nur zehn Kilometer lange Grenze zu schmuggeln. Der Sprecher des Innenministeriums von Gaza, Eyad Al-Bozom, identifizierte den Getöteten als Zaki Al-Hoobi. Der Vorfall wurde aus Kreisen der ägyptischen Polizei auf dem Sinai bestätigt.

Am Montag wurde bekannt, dass Ägypten den unbewohnten Sicherheitsstreifen diesseits der Landesgrenze drastisch erweitern will, um solche Grenzübertritte besser kontrollieren zu können. Dazu müssen hunderte von Wohnhäusern abgetragen werden.

Foto: Reuters

3 Gedanken zu „Ägyptische Soldaten töten Palästinenser an Grenze zum Gazastreifen

  1. Guten Morgen an den Verfasser des Artikels

    Ihr letzter Satz …..“Dazu müssen hunderte von Wohnhäusern abgetragen werden,“……
    was bedeutet der Satz genau??
    Wieviele Wohnungen sind das?
    Wohin können die Bewohner gehen?
    Wer kümmert sich um sie, wenn sie ihre Wohnungen und Häuser verlassen müssen?
    Bekommen sie eine Entschädigung?

    Vielleicht sollten Sie, wenn sie so einen Satz schreiben, sich das ganze vor Ort mit eigenen Augen ansehen……..dann würden sie nie wieder einen Satz schreiben, der die Wahrheit beschönigt, ja total anders darstellt, als sie ist.

    Ihr Auftrag als Journalist ist es, objektiv zu berichten…….Oder lautet Ihr Auftrag anders?

    einen freundlichen Gruß
    sendet Ihnen Marianne Abd El-Monem

    1. Dieser Satz bedeutet vermutlich, dass die Leute (es ist von 1.200 Gebäuden die Rede) aus ihren Wohnungen vertrieben werden mit dem Versprechen nach einer geringfügigen Entschädigung.
      Ja, mein selbst gestellter Auftrag lautet genau so: objektiv zu berichten. Wenn ich allerdings in dieser Gegend selbst recherchieren würde, würde ich binnen kürzester Zeit in Polizeigewahrsam sein.

      1. Hallo Marianne,

        ich kann der Redaktion nur zustimmen! Und es gibt keine Informationen darüber was mit den Menschen geschieht.

        Ich frage mich wieso? Der Autor informiert einfach über die Tatsachen. Das Gleiche können sie bei Tagesschau.de nachlesen.

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