Arabtec: Streit um Wohnungsbauprojekt gelöst

Arabtec logoÄgypten realisiert in Kooperation mit der Firma Arabtec ein Wohnungsbauprojekt, bei dem eine Million Wohneinheiten in 13 Städten geschaffen werden sollten. Nach einem Disput über die Finanzierung des 40 Milliarden Dollar schweren Vorhabens können nun in einer ersten Bauphase 100.000 Wohnungen entstehen. Ein Vertrag soll in Kürze unterzeichnet werden. Ob es nach der ersten Phase eine Fortsetzung gibt, ist noch offen.

Arabtec hat seinen Sitz in Dubai, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Die VAE ließen in den letzten beiden Jahren Finanzhilfen in Milliardenhöhe nach Ägypten fließen, um den Staat liquide zu halten. Im Gegenzug vergab das ägyptische Verteidigungsministerium den Großauftrag an die Dubaier Firma.

Zunächst wollte das Militär das nötige Bauland sogar an Arabtec verschenken. Doch im Streit um die Finanzierungsmodalitäten stoppte Ägypten das Projekt Anfang März und verlangte von Arabtec, die Investitionssumme nicht aus in Ägypten eingelagerten Quellen aufzubringen. Stattdessen bestand man auf neues ausländisches Geld. Darüber scheint nun eine Einigung erzielt worden zu sein.

Am Donnerstag verkündete Arabtec, dass ein Vertrag „so bald wie möglich“ abgeschlossen werden könne. Die Bauarbeiten sind nun auf zwei statt 13 Standorte begrenzt: auf Obour und Badr, beide liegen im Großraum Kairo.

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