Ausnahmezustand im Nordsinai um 3 Monate verlängert

Ägyptens Präsident Abd al-Fattah al-Sisi hat den seit Oktober 2014 geltenden Ausnahmezustand im Gouvernement Nordsinai zum zweiten Mal um drei Monate verlängert. Damit verbunden ist eine nächtliche Ausgangssperre, die ebenfalls weiterhin aufrechterhalten wird.

Zuvor hatten lokale Wirtschaftsverbände eine Aufhebung der Notstandsregeln gefordert. Doch die Sicherheitslage gilt als instabil. Insbesondere im Grenzgebiet zum Gazastreifen kam es in den vergangenen Wochen wiederholt zu Überfällen und Bombenanschlägen auf Einrichtungen des Militärs und der Polizei. Hinter den Anschlägen werden Terroristen und aufständische Beduinen vermutet.

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