Ministerium: Hurghada und Scharm el-Scheikh als beliebteste Touristenziele

tourismus pyramidenNach Angaben des Tourismusministeriums sind Hurghada und Scharm el-Scheikh die derzeit attraktivsten Touristenziele in Ägypten. Hier sei die Rate bei der Bettenbelegung in Hotels am höchsten. Dies teilte ein Sprecher anlässlich der Veröffentlichung der bisherigen Jahresbilanz mit. Schlechter abgeschnitten hatten die Städte Kairo, Luxor und Aswan.

Die Belegungsrate bei den Hotels am Roten Meer liege derzeit bei zwischen 40 und 60 Prozent. Der Höchststand war im August mit 70 Prozent erreicht. Den größten Anteil hinsichtlich der Herkuftsregionen bilden dabei Besucher aus Europa mit 35 Prozent und Besucher aus Russland mit 31 Prozent.

Die Einnahmen in der Tourismuswirtschaft waren in den Monaten von Juli 2014 bis Ende März 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 3,1 auf 5,5 Milliarden Dollar gestiegen. Für das gesamte Fiskaljahr rechnet das Ministerium mit einem Zuwachs von 47 Prozent und mit Gesamteinnahmen in Höhe von 7,5 Milliarden Dollar. Damit ist das Ziel, an das Niveau aus der Zeit vor „der Revolution“ anzuschließen, noch längst nicht erreicht. 2010 hatten die Einkünfte noch 12,5 Milliarden Dollar betragen.

2 Gedanken zu „Ministerium: Hurghada und Scharm el-Scheikh als beliebteste Touristenziele

  1. Touristen, die jetzt noch, nach Ägypten fahren sind entweder Lebensmüde oder Unterstützer Al-Sisi`s . Touristen sollten ein klares Zeichen setzen und Ägypten unter dem Sisi Regime nicht mehr buchen . Ägypten zu besuchen, wo Menschenrechte und Pressefreiheit mit Militärgewalt und Justizwillkür unterdrückt wird, zeugt von Dummheit. Jede neue Buchung für Ägypten zeigt dem Sisi Regime, dass die Touristen die Unterdrückung des ägyptischen Volkes gutheißen . Desweiteren läuft die Sisi Propaganda schön weiter , Besucherzahlen zu präsentieren die Gut aussehen und Sicherheit für Touristen in Ägypten vorgaukeln .

  2. Wenn es danach geht, ist Ägypten schon seit mehr als einem Vierteljahrhundert eine No-Go-Area. Die Unterdrückung des Volkes findet ja nicht erst seit gestern statt.

    Meine Überlegungen, Urlaub am Roten Meer zu machen, sind schon 20 Jahre alt. 2005 waren wir das erste mal in diesem Land. In der Folge immer wieder.

    Man kann einen Sachverhalt global betrachten, oder aber auch im Kleinen. Die Menschen, die ich in den Hotels kennengelernt habe, sind die kleinen Leute. Und die sind dankbar über jeden Touristen, der kommt. Jeder Tourist sichert nämlich den jungen Leuten aus Aswan, Luxour, Kairo, etc. das Einkommen, welches dringend zur Unterstützung der Familie benötigt wird.

    Ein Boykott würde also abermals die kleinen Leute treffen, die mit wirklich harten Arbeitsbedingungen darum kämpfen, ihre Familien über Wasser zu halten!

    Aufgrund der Mißachtung der Menschenrechte ist akutell bzw. seit längerem schon, eine Reise in die U.S.A. ja auch nicht mehr möglich. Wollte man Ihren Argumenten folgen…….

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