Muslimbruderschaft verurteilt Bombenanschläge am Präsidentenpalast

anschlagsopferDie in Ägypten als Terrororganisation eingestufte Muslimbruderschaft hat die Anschläge in der Nähe des Präsidentenpalastes in Heliopolis, Kairo, verurteilt und dem Innenministerium Tatenlosigkeit vorgeworfen: Auf die zuvor eingegangene Anschlagsdrohung durch die extremistische Terrorgruppe Ajnad Misr habe der Innenminister nicht sachgemäß reagiert.

Das Innenministerium besteht auf einem organisatorischen Zusammenhang der Terrorgruppe Ajnad Misr mit der Muslimbruderschaft. Vor diesem Hintergrund forderte die Bruderschaft nun eine gerichtliche Untersuchung des Vorfalls.

Bei dem Anschlag mit mehreren kleinen Bomben am 30. Juni waren zwei Polizisten ums Leben gekommen, eine Reihe weiterer Personen wurde verletzt. Ein größerer Sachschaden wurde nicht gemeldet.

In der Rede des Präsidenten vom Dienstag hatte dieser eine Vergeltung für die Anschläge angekündigt.

Quelle: Egypt Independent

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